Dyskalkulie

Was ist eine Dyskalkulie?

Als Dyskalkulie bezeichnet man Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und Grundrechenarten.

Welche Ursachen hat eine Dyskalkulie?

Diese sind die gleichen Ursachen wie bei einer Legasthenie.

Wie erkennt man Dyskalkulie bzw. deren Symptome?

• Auffälligkeiten beim Zählen
• Verwechseln von Ziffern (z.B. 6 und 9) und Rechenzeichen (Plus, Minus)
• eingeschränkte simultane Mengenerfassung
• zeitliche Reihenfolgen erkennen und aufbauen ist nicht möglich
• Unsicherheit in der räumlichen Wahrnehmung (rechts, links, oben, unten)
• Mengen können nicht verglichen werden (größer, kleiner, mehr, weniger, dick, dünn)
• Folgen und Muster können nicht erkannt und fortgesetzt werden
• Verwechslung von Zeitangaben
(früher, später, länger, kürzer, vorher, nachher)

Was tun wenn eine Legasthenie und / oder Dyskalkulie festgestellt wurde?

Eine Legasthenie / Dyskalkulie kann nicht geheilt werden. Die Symptome können durch ein bestimmtes Training jedoch soweit minimiert werden, dass die Legasthenie / Dyskalkulie kaum noch auffällt. Somit wird die Schullaufbahn und das alltägliche Leben weniger beeinflusst. Dazu gibt es viele verschiedene Trainingsmethoden. Eine davon ist die AFS- Methode (A= Aufmerksamkeit, F= Funktion / Sinneswahrnehmung, S= Symptom). Diese pädagogische Methode wurde schon oft erprobt und ist den individuellen Lernbedürfnissen legasthener Menschen angepasst. Durch eine umfangreiche Diagnostik / Austestung werden die unterschiedlichen Schwierigkeiten und Besonderheiten der Kinder festgestellt. Auf deren Grundlage werden individuelle Trainingspläne erstellt.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere diplomierte Legasthenietrainerin. Sie wird Ihnen alle Fragen beantworten können.

Diese Lernschwäche / Teilleistungsstörung ist noch nicht als Erkrankung im Sinne des SGB V anerkannt. Das notwendige Training wird nicht von den Krankenkassen übernommen und muss somit von den Betroffenen selbst bezahlt werden. Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt ist auf Antrag möglich